Die alternde Gesellschaft
Tagung vom 9. Februar 2007
Wissensvermittlung und Denkanstösse für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft
Steigende Lebenserwartung und stagnierende Geburtenzahlen haben nicht nur den politischen Kampf um die Renten entfacht und stellen die sozialen Sicherungssysteme in Frage, sondern verlangen, dass Bildungs-, Familien- und Arbeitsmarktpolitik überarbeitet und neu aufeinander abgestimmt werden.
Der verlängerte Lebenshorizont erfordert Anpassungen in der Gestaltung des Lebenslaufs, im gesellschaftlichen Miteinander, in den sozialen Sicherungssystemen, in der Beschäftigungsstruktur, in der Unternehmensführung.
Diese Tagung richtet sich an alle Fachpersonen, die in irgendeinem Bereich - Unternehmung, Behörde, Politik, Soziale Organisation - an der aktiven Gestaltung des Wandels der Altersstruktur in unserer Gesellschaft beteiligt sind und sich aus erster Hand in kompakter Weise informieren lassen möchten. Das Themenspektrum reicht von den ökonomischen Auswirkungen des demografischen Wandels, Theorien des Alters und Generationendebatte bis zur Frage nach der Deregulierung von traditionellen und sozial vorgegebenen biografischen Mustern.
<Nicht der demografische Wandel stellt eine Gefahr dar – gefährlich ist nur, ihn zu ignorieren> (James W. Vaupel)
<Das Thema Demografie ist nicht in die Geschäftsprozesse integriert und wird somit auch nicht strategisch angegangen> (Piotr Bednarczuk)
<Wenn wir glauben, noch viele Jahrzehnte vor uns zu haben, verhalten wir uns anders> (Matthias Horx )
<Die Zahl der Jahre, die ein Mensch noch zu leben hat, sind genauso wichtig wie die Zahl der Jahre, die er bereits gelebt hat – Es ist nötig, dass wir uns dem Begriff Alter aus zwei Richtungen nähern> (Sergei Scherbov)






