Ist Glück eine Frage des Glaubens?
Öffentliche Diskussionsveranstaltung von Dienstag, 20. April 2010
Kollegiengebäude der Universität Basel, Aula, Petersplatz 1
In der US-amerikanischen Unabhängigkeitserklärung von 1776 wurde «das Streben nach Glück» als Menschenrecht definiert. Doch was ist Glück? Und was bedeuten der gesellschaftliche Wandel, die gelockerten sozialen Bindungen, die unsicheren ökonomischen Verhältnisse oder die bedrohlichen klimatischen Veränderungen für unseren individuellen Lebenstraum? Kann Glück immer noch, wie es Aristoteles vorschrieb, unser höchstes Ziel sein? Stimmt es, dass jeder
seines Glückes Schmied ist? Mit wie viel Glück kann der Mensch umgehen? Lässt sich Glücklichsein, wie dies von östlichen Lehren behauptet wird, lernen oder sind Glücksgefühle das Ergebnis unserer genetischen Disposition? Und schliesslich: Reicht der Glaube an das Glück für eine erfüllte Lebensführung? Religion, Politik, Literatur, Psychoanalyse und Wirtschaft geben kontroverse
Impulse zur Beantwortung dieser Frage.
Nach einem Inputreferat nehmen fünf renommierte ExpertInnen zu den brisanten Fragen des Glücks Stellung.
Der Abend wird mit einem Lesebeitrag von Arnold Stadler (Kleist-Preis 2009, Georg-Büchner-Preis 1999 u.a.) beendet.
Programm
19.00 h Begrüssung
Prof. Dr. Antonio Loprieno, Rektor der Universität Basel
19.15 h Inputreferat
Prof. Dr. Georg Schmid, Religionswissenschaftler
19.30 h Diskussionsveranstaltung
Arnold Stadler Schriftsteller
Dr. Regula Stämpfli Politologin / Publizistin
Prof. Dr. Georg Schmid Religionswissenschaftler
PD Dr. Peter Schneider Psychoanalytiker
Hans-Jürg Rufener CEO Rufener Events
Moderation: Angelika Schett Redaktorin Radio DRS 2
20.45 h Lesung
Arnold Stadler
21 .00 h Apéro
Büchertisch
Bachletten-Buchhandlung
Dank der Unterstützung von Raiffeisenbank Basel
Patronat: Allgemeine Bibliotheken der GGG Basel






